Liefersicherheit

Schröder: Gazprom soll sich an deutschem Energiekonzern beteiligen

Der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hält es für wünschenswert, dass sich der russische Energiekonzern Gazprom "an einem deutschen Energieunternehmen beteiligt". Die Präsenz auf den Endverbrauchermärkten Europas stärke das Interesse an Liefersicherheit, so der Alt-Bundeskanzler.

Netzausbau© Günter Menzl / Fotolia.com

Berlin (ddp/sm) - Der "Neuen Ruhr Zeitung" (Samstagsausgabe) sagte Gazprom-Berater Schröder, ebenso wie sich europäische Unternehmen an der Ölförderung in Russland beteiligten, müssten russische Unternehmen die Chance erhalten, auf den Endverbrauchermärkten Europas präsent zu sein. Auf Dauer, so der Ex-Kanzler, sei es für Russland nicht interessant, Öl und Gas nur zu liefern, sondern man wolle auch auf den Märkten der Endverbraucher vertreten sein. Dies stärke das russische Interesse "an Liefersicherheit".