Produktvorstellung

Schniewindt KG präsentiert hybrid-optischen Spannungs- und Strom-Messkalibrator

Mit dem hybrid-optischen Strom- und Spannungswandler hat die C. Schniewindt KG gerade eine verlässliche und kostengünstige Alternative zu konventionellen Strom- und Spannungswandlern auf den Markt gebracht. Auf der Hannover Messe vom 7. bis 12. April 2003 der erste hybrid-optische Spannungs- und Strom-Messkalibrator vorgestellt.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Nach dem Vorbild der praxiserprobten Technik eines hybrid-optischen Strom- und Spannungswandlers, der erst seit kurzem verkaufsbereit zur Verfügung steht, präsentiert die C. Schniewindt KG auf der Hannover Messe in Halle 12, Stand A 61 der Fachwelt bereits vorab eine Weltneuheit: Den ersten hybrid-optischen Spannungs- und Strom-Messkalibrator. Er soll ab Mitte diesen Jahres in Energieversorgungsunternehmen, Kraftwerken sowie Service-Unternehmen für die Wartung und den Betrieb von Hochspannungsnetzen zum Einsatz kommen.

Das hochgenaue Messgerät in modularem Design ist in erster Linie zur Überprüfung und zum Kalibrieren von konventionellen Hochspannungs-Strom- sowie Spannungswandlern gedacht. Darüber hinaus soll der neue Messkalibrator im Störungsfall innerhalb kürzester Zeit die Funktion defekter Strom- oder Spannungswandler ersetzen können. Ermöglicht wird dieser flexible Einsatz durch eine Transport- und Montagezeit von weniger als einer Stunde, wobei das Gerät sogar ohne Unterbrechung des Netzbetriebs montiert werden kann.

Der neue hybrid-optische Strom- und Spannungswandler ist für Energieversorgungsunternehmen, Kraftwerksbetreiber, Schaltanlagenbauer und Ingenieurbüros für Schaltanlagenbau eine Alternative zu konventionellen Strom- und Messwandlern. Der Datentransfer über Lichtleiter vermeidet Störungen, wie sie bei den herkömmlichen Strom- und Spannungswandlern beispielsweise durch elektromagnetische Feldeinflüsse (EMV) und Potentialunterschiede im Erdungssystem gegeben sind.

Gleichzeitig wirkt sich der Einsatz der Lichtleiter bei Spannungen über 200 kV kostenreduzierend aus. Der Grund hierfür ist, dass hohe Isolierungskosten entfallen, die bei konventionellen Messwandlern bis zu 80 Prozent des Preises betragen können. Der Einsatz jahrzehntelang erprobter Sensoren macht den hybrid-optischen Kombiwandler zudem störungssicher und langzeitstabil. Die Füllung der Geräte mit SF6 oder Stickstoff garantiert die Explosionssicherheit.

Weiterführende Links