Flexibilisierung

Schmoldt fordert Umverteilung von Laufzeiten bei Kernkraftwerken

Mit einer Umverteilung von Laufzeiten bei Kernkraftwerken will der Chef der Industriegewerkschaft IG BCE, Hubertus Schmoldt, für eine Entspannung bei der "CO2-Politik" sorgen und einen wichtigen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit der Strompreise leisten. Eine generelle Laufzeitenverlängerung schließt er aber aus.

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Hannover (ddp-nrd/sm) - Der Vorsitzende der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), Hubertus Schmoldt, hat eine Umverteilung der Laufzeiten von Kernkraftwerken gefordert.

Die generelle Verlängerung von Laufzeiten schließe der Ausstiegsbeschluss richtigerweise aus, sagte Schmoldt am Montagabend in Hannover. Die IG BCE fordere aber, dass die Flexibilisierungsmöglichkeiten des Kernenergiekompromisses aus dem Jahr 2000 genutzt werden. Dabei müssten alle notwendigen Anforderungen an die Sicherheit der Anlagen eingehalten werden.

Mit einer Umverteilung könnte Schmoldt zufolge auch für eine Entspannung bei der "CO2-Politik" gesorgt und zugleich ein wichtiger Beitrag für die Wettbewerbsfähigkeit der Strompreise geleistet werden. Zudem drängte er darauf, dass die Suche nach einer neuen, sichereren Technik nicht nachlasse.