Harmonisierung

Schleupen-Vertragsabrechnung auch für SAP-Anwender

Der Software-Hersteller Schleupen wird die energiespezifischen Anwendungen des Schleupen.CS-Systems sowie das Energiedatenmanagementsystem an die in diesem Umfeld weit verbreiteten betriebswirtschaftlichen Module von R/3 classic anbinden. Damit will das Unternehmen auch für große Anwender interessant werden.

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Die Moerser Schleupen AG will sich künftig auch bei großen Anwendern etablieren. Deswegen werden die energiespezifischen Anwendungen des Schleupen.CS-Systems sowie das Energiedatenmanagementsystem an die in diesem Umfeld weit verbreiteten betriebswirtschaftlichen Module von R/3 classic angebunden.

Bereits realisiert wurde eine Koppelung mit R/3, bei der die relevanten Daten, wie beispielsweise die der Debitoren, regelmäßig synchronisiert werden. Dass dies auch in der Praxis funktioniert, zeigt das Beispiel der Stadtwerke Ingolstadt, wo die Vertragsabrechnung CS.VA nach einer Projektlaufzeit von nur drei Monaten in Betrieb genommen wurde. Gleichzeitig ist in Ingolstadt R/3 im Einsatz. "Unsere Kernkompetenz ist die Herstellung von Software für Energieversorger. Und unser neues System Schleupen.CS ist auch für große Datenmengen ausgelegt. Was liegt also näher, als unsere Kompetenz und unsere Systeme auch für Anwender anderer ERP-Lösungen nutzbar zu machen", so Manfred Diebitz, Marketing Director der Schleupen AG. Schleupen plant deswegen, bei entsprechender Nachfrage von Anwenderseite auch eine Vollintegration von Schleupen.CS mit R/3 zu realisieren.

Die Koppelung des CS-Systems mit R/3 konnte deswegen so schnell umgesetzt werden, da sämtliche Funktionen für die Verwaltung der Debitoren auch auf Seiten der Schleupen.CS Vertragsabrechnung vorhanden sind. Dadurch müssen die Buchungen nur regelmäßig als Sammelbuchung an R/3 übergeben, weitere Schnittstellen sind überflüssig. Der Vorteil des Verfahrens: die Anbindung ist unkompliziert, beide Systeme können so schnell gemeinsam in Betrieb genommen werden. "Die SAP-Anbindung zeigt, dass Schleupen.CS ein offenes System ist, und dass unser Selbstverständnis als System-Integrator nicht nur auf dem Papier steht", erläutert Diebitz.