Bilanz

Schleupen AG legt 2002 deutlich zu

Das Moerser IT-Unternehmen Schleupen AG hat seinen Umsatz im vergangenen Jahr um 18 Prozent gesteigert. Das resultiert insbesondere aus dem Absatz eigener Softwarelizenzen, der um 31 Prozent nach oben ging, und dem Ausbau des Service- und Distributionsgeschäftes der S4P solutions for partners ag, einer 100-prozentigen Schleupen-Tochter.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Die Schleupen AG (Moers) konnte im Geschäftsjahr 2002 die Erlöse deutlich steigern. Lag das Wachstumsplus 2001 noch bei 14 Prozent, kletterte der Umsatz der Schleupen-Gruppe im jetzt abgelaufenen Geschäftsjahr auf 50,7 Millionen Euro, nach Bereinigung um Innenumsätze 44,6 Millionen Euro. Das entspricht einem Wachstum von 18 Prozent.

Getragen wurde das Ergebnis vor allem vom Absatz eigener Softwarelizenzen, der um 31 Prozent nach oben ging, und dem Ausbau des Service- und Distributionsgeschäftes der S4P solutions for partners ag, einer 100-prozentigen Schleupen-Tochter. Auch im jungen Segment des Risikomanagements wurden Erfolge erzielt. Hier konnte der Absatz von R2C, der Softwarelösung zum proaktiven Risikomanagement, mehr als verdoppelt werden. Trotz anhaltend hoher Investitionen in der Softwareentwicklung konnte auch das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit weiter verbessert werden. Neben einer Steigerung der Produktivität entstanden bei Schleupen auch 2002 neue Arbeitplätze. Die Zahl der Mitarbeiter stieg in der Gruppe von 320 auf 340.

"Das erneute Umsatzwachstum und die Neueinstellungen zeigen, dass Schleupen die Weichen rechtzeitig und richtig gestellt hat. Und dass unsere Produkte ganz offensichtlich das bieten, was die Anwender heute dringend benötigen", bilanzierte Arno Petzoldt, Vorstand der Schleupen-Gruppe.

"Für das Jahr 2003 lassen die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen befürchten, dass der Softwarebranche erneut ein schwieriges Jahr bevorsteht", schaute Manfred Diebitz, Direktor Marketing der Schleupen-Gruppe, in die Zukunft. Die Gruppe sei jedoch verhalten optimistisch, trotzdem weiteres Wachstum – zumindest im einstelligen Bereich – erreichen zu können. Grundlage hierfür sei der zügige Ausbau des Angebotsspektrums in allen Geschäftsfeldern, die Ausweitung der Geschäftsfeldstrategie im Segment Consultancy & Services und vor allem die Impulse der Energie- und Wasserwirtschaft.