Schleswag und Stadt- und Gemeindewerke bringen Kundenkarte auf den Markt

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Gemeinsam mit den Stadt- und Gemeindewerken Schleswig-Holsteins bringt die in Rendsburg ansässige Schleswag AG im Herbst dieses Jahres die so genannte "Bonuscard" auf den Markt. Die neue Kundenkarte soll die "gute Visitenkarte" der Schleswag und der Stadt- und Gemeindewerke "in der Brieftasche jedes Stromkunden im Lande werden". Der Zusatznutzen sei im Vergleich zu anderen Systemen erheblich größer, teilte die Schleswag dieser Tage mit mit, und biete im Paket mit weiteren Dienstleistungen der Unternehmen einen Mehrwert für die Kunden. In den Genuss dieser Vorzüge würden alle Stromkunden der Schleswag und der in der EEG vereinten Stadt- und Gemeindewerke kommen.



Die "Bonuscard" soll "in ihrer Funktionalität einmalig sein auf dem bundesweiten Markt der Kundenkarten" - das zumindest erklärte Schleswag-Vorstandsmitglied Helmut Lechlein. Die für jeden Stromkunden kostenlos erhältliche "Bonuscard" biete drei Vorteile: In erster Linie sei sie mit einem Bonus-System versehen, sie enthalte zudem eine komfortable Zahlungsfunktion mit einem in der Karte enthaltenen Geldchip und sie werde in Zukunft auch E-Commerce-fähig sein.



Der Kunde erhält die Möglichkeit, beim Karteneinsatz im Geschäft eines Akzeptanzpartners Bonuspunkte zu sammeln. Mit diesen könnten dann wieder frei wählbare Produkte bei den dem Netz angeschlossenen Partnern eingetauscht werden. Schließlich biete die Karte wegen des Chips den Bargeldersatz im Portemonnaie. Die Zahlungsfunktion der "Bonuscard" sei zusammen mit der Sparkassenorganisation des Landes erarbeitet worden und erfülle deshalb alle Sicherheitsansprüche.



Als Partner haben EEG und Schleswag große regionale Unternehmen gewonnen, teilte der norddeutsche Stromanbieter mit. Auch lokale Anbieter im ganzen Lande sollen in die Partnerschaft aufgenommen werden. Die Akzeptanzpartner würden "aus allen Bereichen der Wirtschaft" stammen; rund 20 bundesweit tätige Markenunternehmen hätten sich angeschlossen. Auf regionaler Ebene seien rund 20 Unternehmen gewonnen worden, etwa aus den Branchen Lebensmittel, Banken, Versicherungen, Telekommunikation, Autovermietung und Fast-Food. Lokal sollen sich - wenn es nach der Schleswag geht - "hunderte Unternehmen" an der Gemeinschaft beteiligen.



Mittels weiterer Schriften und Veröffentlichungen sowie im Schleswag-Kundenmagazin werde man den Kunden in den kommenden Wochen weitere Informationen geben, etwa hinsichtlich der Fragen, wann und wo die Karten erhältlich sein werden und bei welchen Unternehmen die "Bonuscard" eingesetzt werden kann.