Grobkonzept

Schleswag und Hein Gas: Aufsichtsräte geben grünes Licht zum Fusionskonzept

Die Aufsichtsräte der Energieunternehmen Schleswag und Hein Gas haben dem Grobkonzept zur geplanten Fusion zugestimmt. Es beinhaltete die Abschätzung der wirtschaftlichen Effekte und die Identifizierung von Synergieeffekten. Bis Mitte dieses Jahres sollen alle Voraussetzungen geschaffen sein, um die Fusion rückwirkend zum 1. Januar 2003 zu vollziehen.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

In einer gemeinsamen Sitzung haben die Aufsichtsräte der beiden Versorgungsunternehmen Schlewag (Rendsburg) und Hein Gas (Hamburg) grünes Licht zum Grobkonzept der geplanten Fusion gegeben.

Das Konzept beinhaltet die Abschätzung der wirtschaftlichen Effekte aus der Fusion und die Identifizierung von Synergieeffekten. Unternehmenssitz, Firmenname und Personalfragen waren noch nicht Gegenstand des gemeinsam entwickelten Grobkonzeptes, mit dem die Zusammenführung und Gestaltung des neuen Unternehmens den Aufsichtsräten vorgestellt wurde. Hans-Jakob Tiessen, Vorsitzender der Geschäftsführung von Hein Gas und Leiter des Fusionsprojektes, sagte, dass mit der Verschmelzung der Unternehmen einer der größten regionalen Energiedienstleister in Deutschland entstünde. "Wir haben uns das ehrgeizige Ziel gesetzt, bis Mitte dieses Jahres alle Voraussetzungen zu schaffen, um auch die juristische Verschmelzung rückwirkend zum 1. Januar vollziehen zu können."

Mit einem Umsatz von mehr als 2,3 Milliarden Euro werden zukünftig von der dänischen bis an die polnische Grenze über 800 000 Haushalte mit Gas, 700 000 Haushalte mit Strom sowie 22 000 Kunden mit Wasser versorgt.