Schleppende Entwicklung

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com
"Die Liberalisierung des Strommarktes geht nur schleppend voran. Am 30. September sollte ein überarbeitete Verbändevereinbarung vorliegen, die klare und faire Marktbedingungen schafft. Eine endgültige Einigung wurde aber noch nicht erzielt. Das vorliegende Eckpunkteprogramm sieht keine ausreichende Regelung für die Förderung von Strom aus regenerativen Energiequellen vor." So heißt es in einer Erklärung des Verband der Regenerativen Energiewirtschaft (VREW) und der Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft (UVS). Beide befürchten, dass neue Marktteilnehmer für die Netznutzung im internationalen Vergleich überteuerte Preise bezahlen müssen. Sie fordern die Einführung einer verbindlichen Netzzugangsverordnung für erneuerbaren Energien und die zügige Novellierung des Stromeinspeisegesetzes, da mit dem Eckpunkteprogramm der Aufbau der regenerativen Energiewirtschaft nach den Vorgaben der EU-Richtlinie nicht ausreichend durchgeführt werden.
Der VREW (Berlin) wurde im April dieses Jahres gegründet und vertritt die Interessen von Unternehmen, die Energien aus erneuerbaren, umweltfreundlichen Energiequellen erzeugen oder "Grünen Strom" vermarkten. In der UVS (Berlin) sind rund 100 Unternehmen und Handwerksbetriebe der Solarbranche organisiert.