Tagung

Schavan fordert neue Wege bei Sicherheitsforschung

Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) hat sich für neue Wege in der Sicherheitsforschung ausgesprochen. Nach den jüngsten Terroranschlägen sei die Sicherheitsforschung ein Muss, sagte Schavan heute zu Beginn der ersten Sicherheitsforschungskonferenz in Karlsruhe.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Karlsruhe (ddp/sm) - Die von der Fraunhofer-Gesellschaft veranstaltete Tagung befasst sich unter anderem mit dem Schutz von Fußballstadien und Atomkraftwerken vor Terroranschlägen.

Die Herausforderung der Zukunft liege darin, die zivile Sicherheit zu gewährleisten, ohne Freiheit und Rechtsstaatlichkeit einzuschränken, sagte Schavan. "Die Sicherheitsforschung gehört zu unseren Pflichten in Deutschland und Europa", betonte die Ministerin. "Es ist ganz selbstverständlich, dass wir Sicherheit brauchen", sagte auch der Forschungs-Vorstand der Fraunhofer Gesellschaft, Ulrich Buller. Als jüngstes Beispiel nannte Buller in diesem Zusammenhang den Autofahrer, der am Wochenende in die Berliner Fanmeile gerast war.

Neben Schavan nehmen auch Experten des Bundeskriminalamts und des Verteidigungsministeriums an der Tagung teil. Die Forschungsinitiative ist Teil des Sechs-Milliarden-Programms der Bundesregierung für Forschung und Entwicklung. Davon stehen allein für die Sicherheitsforschung in dieser Legislaturperiode 100 Millionen Euro bereit.