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Sächsischer Umweltminister fordert stärkere Unterstützung für erneuerbare Energien

Steffen Flath, sächsischer Umwelt- und Landwirtschaftsminister, hat sich mit seinen Kollegen dafür ausgesprochen, das Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien zu überarbeiten. Künftig sollten auch kleinere Anlagen zur Nutzung von Biomasse und Sonnenenergie gefördert werden.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Sachsens Umwelt- und Landwirtschaftsminister, Steffen Flath, hat den Beschluss der Umweltministerkonferenz in Bremen, die Nutzung erneuerbarer Energien weiter auszubauen, begrüßt. Auf Antrag Sachsens sprachen sich die Umweltminister der Länder dafür aus, das Marktanreizprogramm der Bundesregierung zu überarbeiten. "Künftig sollten auch für kleinere Anlagen zur Nutzung von Biomasse und Sonnenenergie verlässliche Rahmenbedingungen geschaffen werden", so Flath. Zudem forderten die Umweltminister die Bundesregierung auf, Einnahmen aus der Stromsteuer zur Förderung regenerativer Energien einzusetzen.

Flath begrüßte die kürzliche Entscheidung des Bundestages, die Mittel für das Marktanreizprogramm wieder auf 400 Millionen Mark anzuheben. Die Kürzung durch Bundeswirtschaftsminister Müller sei falsch gewesen, so Flath. Die Bundesregierung habe damit ihr eigenes Ziel untergraben, die Landwirte zu Energiewirten zu machen. Dabei lägen gerade im Bereich der Biomassenutzung große Potentiale für die Landwirtschaft.