EU-Strukturfond

Sachsen will weiterhin Kraft-Wärme-Kopplung fördern

Anlagen für Kraft-Wärme-Kopplung sollen in Sachsen weiter gefördert werden. Der Freistaat habe einen entsprechenden Antrag auf Förderung aus dem Strukturfonds der EU gestellt, teilte Umweltminister Stanislaw Tillich (CDU) heute in Dresden mit. KWK gilt als bedeutende Technologie für den Klimaschutz.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Dresden (ddp-lsc/sm) - Sobald aus Brüssel die Genehmigung für die Periode 2007 bis 2013 vorliege, könnten die Bürger Anträge bei der Sächsischen Aufbaubank einreichen. Der Minister rechnete mit dem Beginn der Antragsphase nach der Sommerpause.

Die Stromerzeugung mittels Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) ist besonders umweltfreundlich, da in den kleinen dezentralen Einheiten die Wärme für Heizzwecke genutzt werden kann. Die KWK kann privaten Hausbesitzern, kleinen Unternehmen oder Landwirtschaftsbetrieben und Großversorgern Energie liefern. Nach Angaben des Umweltministeriums versorgt beispielsweise das Dresdner Blockheizkraftwerk Nossener Brücke die Stadt mit Strom sowie Fernwärme, die für rund 23.000 Einfamilienhäuser ausreicht. Die Betreiber von KWK-Anlagen erhalten nach dem KWK-Gesetz einen Zuschlag für den erzeugten Strom.