Kritik von Opposition

Sachsen stellt Klima-Aktionsplan vor

Sachsens Wirtschaftsminister Thomas Jurk (SPD) hat im Rahmen eines Klima-Aktionsplans angekündigt, für die Energietechnologieentwicklung jährlich 20 Millionen Euro bereitzustellen. Die Braunkohlenutzung ist jedoch aus seiner Sicht noch länger notwendig, "als Brücke hin zu einer nicht-fossilen Energieerzeugung".

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Dresden (ddp-lsc/sm) - Jurk stellte letzte Woche zusammen mit Umweltminister Frank Kupfer (CDU) im Landtag den Aktionsplan Klima und Energie vor. Dieser beinhaltet etwa 200 Vorhaben, die mit mehr als 60 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung bis 2013 finanziert werden. Hinzu kämen anteilig weitere Haushaltsmittel.

Geplant sind beispielsweise die landesweite Einführung des Gewerbeenergiepasses, die Förderung der energetischen Sanierung denkmalgeschützter Häuser und die Weiterentwicklung des regionalen Klimamodells.

Die Landtagsopposition bemängelt das Fehlen konkreter Ziele und Maßnahmen im neuen Klima-Aktionsplan. Linke, Grüne und FDP kritisierten insbesondere unklare Vorgaben zum Thema Braunkohleverstromung.