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Sachsen setzt auf Biomasse

Die Zukunft der alternativen Energieerzeugung in Sachsen liegt laut Umweltminister Steffen Flath vorwiegend in der Biomasse. Nach einem Konzept zur Biomassenutzung in Sachsen, das Flath kürzlich vorstellte, soll die Energiegewinnung aus Stroh, Holz oder Biogas bis zum Jahr 2010 versiebenfacht werden.

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In den kommenden Jahren soll im Bundesland Sachsen deutlich mehr Strom und Wärme aus Biomasse gewonnen werden. "Die Zukunft der alternativen Energieerzeugung in Sachsen liegt vorwiegend in der Biomasse", sagte der sächsische Umweltminister Steffen Flath kürzlich in Dresden auf der Mitgliederversammlung der Vereinigung zur Förderung der Nutzung von erneuerbaren Energien.

Nach einem Konzept zur Biomassenutzung in Sachsen, das Flath auf der Veranstaltung vorstellte, soll die Energiegewinnung aus Stroh, Holz oder Biogas bis zum Jahr 2010 versiebenfacht werden. "Wir werden aus Stroh kein Gold spinnen, aber Energie machen", erklärte Flath. Um das ehrgeizige Ziel zu erreichen, seien noch erhebliche Anstrengungen notwendig.

Sachsen werde sich dafür einsetzen, die Bedingungen für die Biomassenutzung im "Erneuerbaren Energien-Gesetz" zu verbessern, versicherte Flath. Darüber hinaus müssten Hemmnisse wie zum Beispiel in der Düngemittelverordnung oder der Bioabfallverordnung abgebaut werden. Zudem müssten die Pläne der Europäischen Union vom Tisch, wonach der Anbau von nachwachsenden Rohstoffen auf Stilllegungsflächen untersagt werden soll.