Sachsen: Förderprogramm zum Klimaschutz erfolgreich

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Sachsen hat seit 1992 etwa 222 Millionen Mark für den Immissions- und Klimaschutz ausgegeben. Allein im letzten Jahr wurden Maßnahmen zur Luftreinhaltung mit 13 Millionen Mark gefördert. Bei Kohlendioxid konnte dadurch eine jährliche Reduzierung um 480 000 Tonnen erreicht werden. Bei Schwefeldioxid minderte sich der jährliche Eintrag um 3200 Tonnen. Wie Umwelt- und Landwirtschaftsminister Steffen Flath feststellte, sei das Immissionsschutzprogramm eines der erfolgreichsten Förderprogramme im Umweltbereich in Sachsen. Nicht zu unterschätzen seien auch die 1999 ausgelösten Folgeinvestitionen von 44,5 Millionen Mark. Vor allem Firmen aus der Region erhielten die durch das Programm vergebenen Aufträge.


Schwerpunkt der Förderung waren neben dem Sonderprogramm "Hausbrand im grenznahen Raum" die erneuerbaren Energien. So wurden im Rahmen der sächsischen Solarinitiative 1999/2000 allein im vergangenen Jahr 770 Anträge auf Förderung von Sonnenkollektoren zur Warmwassergewinnung bewilligt. Derzeit verfügen etwas mehr als 6000 sächsische Haushalte über eine solarthermische Anlage. Damit liege man im Bundesdurchschnitt leider noch ziemlich "weit hinten", so Flath. Lediglich 13 Quadratmeter Kollektorfläche kommen in Sachsen auf 1000 Einwohner, bundesweit sind es 30 Quadratmeter. Bis zum Jahr 2003 wolle man laut Flath den Rückstand aufgeholt haben. Die installierte Kollektorfläche soll durch die Solarinitiative um 30 000 auf 150 000 Quadratmeter steigen.


Die Broschüre "Förderprogramm Immissions- und Klimaschutzes, Bilanz 1999" ist in einer Auflage von 1500 Stück erschienen und kann kostenlos bei der Sachsenwerbung Formulardruck GmbH, Dornblüthstraße 14, 01277 Dresden oder per Fax unter 0351-3400496 bezogen werden.