Zuwachs

Sachsen: 17 Biogasanlagen genehmigt

Das Regierungspräsidium Dresden hat im ersten Halbjahr 2006 emissionsschutzrechtlichen Genehmigungen für 17 landwirtschaftliche Biogasanlagen erteilt. Dadurch konnten für die Anlagen EU-Fördermittel beantragt werden. Das Investitionsvolumen beträgt insgesamt 24 Millionen Euro.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Dresden (red) - Jeweils vier der Anlagen würden in den Landkreisen Kamenz und Bautzen sowie dem Niederschlesischen Oberlausitzkreis gebaut, teilte die Aufsichtsbehörde gestern mit. Zwei weitere entstehen im Kreis Riesa-Großenhain und jeweils eine in der Sächsische Schweiz sowie im Kreis Meißen und im Weißeritzkreis.

Mit seinen Genehmigungen hat das Regierungspräsidium den künftigen Betreibern der Anlagen die rechtzeitige Beantragung wichtiger Fördermittel ermöglicht. Diese können zur Förderung der nachhaltigen Entwicklung der Landwirtschaft für Investitionen zur Erzeugung und Nutzung erneuerbarer Energien in der Landwirtschaft gewährt werden. Eine wichtige Voraussetzung für die Bewilligung dieser Fördermittel ist der Nachweis aller notwendigen bau- bzw. bundesimmissionsschutzrechtlichen Genehmigungen.

Mit dem Auslaufen der EU-Förderperiode 2006 konnten entsprechende Fördermittel aber nur noch bis zum 30.06.2006 beantragt werden. Dies führte im ersten Halbjahr 2006 zu einer Flut von immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsanträgen zur Errichtung landwirtschaftlicher Biogasanlagen im Regierungspräsidium Dresden.

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