Förderprogramme

Saarland: 17 Millionen Euro für CO2-Minderung

Die im Zukunftsenergieprogramm (ZEP) des Saarlandes mit 17 Millionen Euro geförderten Maßnahmen zu Energieeinsparungen und der alternative Energiegewinnung haben seit dem Jahr 2000 zur Reduzierung des Kohlendioxid-Ausstoßes um jährlich rund 72.000 Tonnen beigetragen.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Saarbrücken (red) - Zusätzlich seien Zuschüsse aus EU-Programmen und vom Bund geflossen, gab Umweltminister Stefan Mörsdorf (CDU) in Saarbrückenbekannt. Wärmedämmmaßnahmen und Solarkollektoren sowie Blockheizkraftwerke und Solarkollektoren tragen den Angaben nach zur jährlichen Vermeidung von rund 2.000 Tonnen des klimaschädlichen Treibhausgases bei. Das stark nachgefragte Programm "Holz" zur Förderung von modernen Holzfeuerungsanlagen bringe eine Einsparung von 7.250 Tonnen. Durch Wärmedämmmaßnahmen würden jährlich über 41 Millionen Kilowattstunden Energie eingespart, das entspreche jährlich etwa 12.000 Tonnen CO2. Photovoltaikanlagen führen zu einer jährlichen Reduktion von weiteren 5800 Tonnen, Windkraftanlagen zu einer Einsparung von rund 45.000 Tonnen.

Zu einer weiteren Reduzierung werde auch der Neubau eines Gaskraftwerkes bei der Dillinger Hütte sowie eines geplanten modernen Kohlekraftwerkes mit hohen Wirkungsgraden in Ensdorf beitragen, betonte Mörsdorf.

Mit dem Programm ZEP plus unterstützt das Umweltministerium saarländischen Gemeinden bei der Finanzierung von Energiesparmaßnahmen bei kommunalen Baumaßnahmen. Aktuelle Beispiele sind die Dämmung eines Hallenbades in Illingen, einer Schule in Überherrn sowie einer Schule und einer Einsegnungshalle in Heusweiler. In Heusweiler wird außerdem die Installation von Photovoltaikanlagen unterstützt.