Entscheidung in nächsten zwei Jahren

RWE will sich von Service-Sparte trennen

Medienberichten zufolge soll die RWE-Vertriebstochter RWE Energy das Strom- und Gasgeschäft sowie die Contracting-Aktivitäten der in Neu-Isenburg beheimateten RWE Solutions ab Januar 2005 übernehmen. Die Geschäftsbereiche "Zellstoff und Papier" und "Energieanlagen" sollen hingegen verkauft werden.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Düsseldorf (red) - Einem Bericht des "Handelsblatt" zufolge will der der Energiekonzern RWE über kurz oder lang von seiner Energie-Service-Sparte Solutions trennen und sich auf das Kerngeschäft konzentrieren.

Ein Teil des Geschäfts von Solutions solle von der Konzern-Vertriebstochter RWE-Energy übernommen und ein Teil verkauft werden, heißt es in der jüngsten Ausgabe der Mitarbeiterzeitung "Team". Übrig blieben die Energieversorgungslösungen und die Netz- und Energietechnik. Solutions-Vorstandschef Michael Stadler sagte, nach dem ersten Umstrukturierungsschritt blieben noch etwa 8200 Mitarbeiter bei Solutions. Ende 2003 hatten dort noch knapp 12 700 Beschäftigte einen Umsatz von 3,2 Milliarden Euro erwirtschaftet. Als Grund für die Zerteilung der Solutions nannte Stadler die unbefriedigende Gewinnentwicklung in einigen Unternehmensbereichen.

Wie die Zeitung weiter berichtet, soll über die weitere Zukunft der Sparte Solutions in den nächsten zwei Jahren entschieden werden.

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