Versorgungssicherheit

RWE will bis 2012 rund elf Milliarden Euro investieren

Der Energiekonzern RWE will knapp ein Drittel der von der Elektrizitätswirtschaft auf dem Energiegipfel am Montagabend zugesagten Investitionen stemmen. Der Vorstandsvorsitzende des Essener Versorgers, Harry Roels, erklärte am Dienstag, bis 2012 werde sein Unternehmen elf Milliarden Euro investieren.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Essen (ddp.djn/sm) - Davon würden allein in die Energieerzeugung 4,2 Milliarden Euro und in die Stromnetze 5,8 Milliarden Euro fließen. "Das ist nicht nur eine Menge Geld, sondern auch praktizierte Versorgungssicherheit", erklärte Roels. Die Versorger hatten bei dem Gipfeltreffen am Montagabend über 30 Milliarden Euro für neue Kraftwerke und für ihre Stromnetze in Aussicht gestellt.

Roels sagte, es sei ein "sehr konstruktives Treffen" gewesen und ein erfolgreicher erster Schritt in einem dringend notwendigen Dialog. Der Vorstandsvorsitzende räumte ein, dass in Deutschland unter anderem auch "mehr Markt und Wettbewerb" notwendig sei, um auch künftigen Generationen eine sichere, bezahlbare und umweltfreundliche Energieversorgung bieten zu können.

Auch der Energieversorger E.ON äußerte sich zufrieden mit dem Verlauf des Berliner Energiegipfels. Ein E.ON-Sprecher betonte, es habe sich um einen "sehr gelungenen Auftakt für die gemeinsame Entwicklung eines nationalen Energiekonzepts" gehandelt. Die Atmosphäre sei offen und sehr konstruktiv gewesen. Der Sprecher fügte hinzu: "Wir sind zuversichtlich, zu guten Ergebnissen zu kommen."