Strom-News
Preissicherheit bis 2011RWE bietet ab Mitte November ein neues "Ökostromangebot" an. Dabei handelt es sich um ein dreijähriges Fixpreisangebot namens RWE ProKlima Strom 2011. Der Strom kommt jedoch nicht - wie der Name vermuten lässt - ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen, sondern auch aus Atomkraftwerken.
Dortmund (red) – RWE wirbt damit, dass der Strom " nahezu CO2-frei" erzeugt wird und Kunden mit diesem Tarif einen "nachhaltigen Beitrag zur Schonung des Klimas" leisten können. Jedoch handelt es sich dabei um einen Ökostromtarif, der nicht rein "öko" ist, denn der Strom stammt nur zum Teil aus Wasserkraftwerken - der Rest kommt aus bestehenden Atomkraftwerken.
Mit RWE ProKlima Strom bekommt der Kunde ein Preisgarantie bis Ende 2011, Steueränderungen sind natürlich ausgenommen. Trotzdem haben die Kunden ein einseitiges Kündigungsrecht und können den Tarif kalenderjährlich kündigen.
Der Energieversorger LichtBlick weitet sein Vertriebsgebiet für Erdgas auf Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen aus. LichtBlick-Gas enthält einen Biogas-Anteil von fünf Prozent und ist damit besonders umweltfreundlich, so das Unternehmen.
Ein bundesweites Aktionsbündnis hat am Dienstag in Hanau gegen die geplante Erweiterung des Großkrotzenburger Kohlekraftwerks Staudinger demonstriert. Die Umweltschützer stellten ein als Dinosaurier gestaltetes Kohlekraftwerk auf und ließen schwarze Luftballons als Symbol für CO2 in die Luft steigen.
Verivox.de hat die aktuellen Gaspreisentwicklungen im Nordosten der Bundesrepublik untersucht. Gaskunden von E.ON Hanse müssen ab Dezember rund zehn Prozent mehr zahlen. Doch ein Preisvergleich lohnt sich: Je nach Liefergebiet kann ein Haushalt mit 20.000 kWh Verbrauch bei Anbieterwechsel bis zu 460 Euro sparen.
Der Energieversorger FlexStrom bietet künftig eine Vielzahl neuer Tarife an. Bisher war das Unternehmen für seine Prepaid-Tarife bekannt, nun werden auch auch Regional- und Monatstarife sowie Optionen wie Preisgarantie und ein Umweltbonus angeboten.
Umweltverbände rufen in Zusammenhang mit dem umstrittenen Bau eines Atomkraftwerks in Bulgarien zum Boykott von RWE auf. "Wenn RWE hier investiert, zeigt der Konzern, wie wenig ihm die Sicherheit und Gesundheit europäischer Bürgerinnen und Bürger wert ist", erklärte der Generalsekretär des Deutschen Naturschutzrings, Helmut Röscheisen.