Verkauf

RWE-Tochter Thames Water stößt offenbar auf reges Interesse

Für den geplanten Verkauf der britischen RWE-Tochter Thames Water gibt es angeblich mindestens drei Interessenten. Dazu gehörten Investorengruppen um die Beteiligungsgesellschaften Terra Firma und Permira sowie ein Konsortium aus dem staatlichen Investmentfonds Katar und der schweizerischen Bank UBS.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Düsseldorf (ddp-nrw/sm) - Das berichtet das in Düsseldorf erscheinende "Handelsblatt" (Montagausgabe) unter Berufung auf Finanzkreise. Eventuell werde auch der kanadische Pensionsfonds Borealis gemeinsam mit der Beteiligungsgesellschaft 3i ein Gebot abgeben.

Die Offerten dürften der Zeitung zufolge bei etwa 7,0 Milliarden Pfund (10,5 Milliarden Euro) liegen. Die Angebote müssten bis zum 15. August eingereicht werden. Ende Juli hatte die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf Finanzkreise berichtet, dass Terra Firma Anfang August ein erstes Angebot im Volumen von etwas mehr als 10,0 Milliarden Euro vorlegen werde. Als weitere Bewerber für Thames Water nannte das Blatt die australische Bank Macquarie sowie den in Hongkong ansässigen Mischkonzern Hutchison Whampoa.

RWE will sich von seinem Wassergeschäft weitgehend trennen, um sich auf die Sparten Strom und Gas zu konzentrieren. Wie bei der US-Tochter American Water ist auch für Thames Water ein Börsengang eine Ausstiegsoption für RWE. "Der Verkaufsprozess läuft wie geplant", zitiert das "Handelsblatt" eine RWE-Sprecherin.