Schwerpunkt Windkraft

RWE-Tochter für Erneuerbare geht heute an den Start

Die neue Konzerntochter RWE Innogy für erneuerbare Energien hat heute ihre Tätigkeit aufgenommen. Die rund 600 Mitarbeiter sollen das Geschäft für Erneuerbare in Großbritannien und Kontinentaleuropa konsequent ausbauen. Dazu werde das Unternehmen jährlich eine Milliarde Euro investieren.

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Essen (red) - "Mit RWE Innogy wollen wir den Wert von RWE nachhaltig steigern, denn mit den geplanten Investitionen verbessern wir die CO2-Position des Konzerns und erweitern sein Leistungsspektrum deutlich. Dadurch eröffnet das Unternehmen RWE insgesamt neue Wachstumsperspektiven.", so Fritz Vahrenholt, Geschäftsführer des neuen Unternehmens. Noch in diesem Jahr sollen über 100 neue Mitarbeiter eingestellt werden, um die "ambitionierten Ziele" zügig umsetzen zu können.

Das Unternehmen verfüge derzeit über eine Erzeugungskapazität von 1500 Megawatt. Die Windenergie stelt dabei mit rund 900 Megawatt den größten Anteil, gefolgt von Wasserkraft mit rund 500 Megawatt und Biomasse (ca. 270 Megawatt). Der größte Teil der Erzeugungsanlagen befinde sich in Großbritannien. Auch in Zukunft sollen On- und Offshore-Windkraft die größten Wachstumstreiber sein. Auch der Ausbau von Biomasse und Wasserkraft solle vorangetrieben werden.

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