Wassergeschäft

RWE-Tochter American Water beantragt Börsenzulassung

Der Essener Versorger RWE ist beim geplanten Börsengang seiner Wassertochter American Water einen weiteren Schritt voran gekommen. Das US-Unternehmen reichte am Dienstag bei der US-Börsenaufsicht SEC den Antrag auf Börsenzulassung ein.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Essen (ddp/sm) - Der endgültige Angebotspreis soll nach Angaben des Essener Konzerns erst am Ende des Registrierungsprozesses und nach einer Roadshow festgelegt werden. Dies sei nicht vor dem vierten Quartal zu erwarten. RWE hat bislang erklärt, der Konzern wolle bis zum Jahresende zumindest die Mehrheit seiner US-Wassertochter an die Börse bringen.

RWE will American Water bereits im Jahresabschluss 2007 als "nicht fortgeführte Aktivität" ausweisen. 2006 hatte American Water noch einen Umsatz von 1,7 Milliarden Euro und einen Betriebsgewinn von 425 Millionen Euro in den RWE-Abschluss eingebracht.

Der Konzern will aus dem Wassergeschäft aussteigen, um sich ganz auf die Bereiche Strom und Gas zu konzentrieren. RWE hatte deshalb im vergangenen Herbst bereits die britische Wassertochter Thames Water veräußert.