Stromschwankungen

RWE testet in der Eifel leistungsstarkes Stromnetz

Der Energieversorger RWE will in der Eifel ein Stromnetz testen, das besser auf Schwankungen bei Stromaufkommen und -bedarf reagieren soll. Damit solle eine höhere Sicherheit bei der Energieversorgung erreicht werden, teilte das Unternehmen mit.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Trier/Essen (dapd-rps/red) - Mit dem Ausbau erneuerbarer Energieträger hätten sich die Anforderungen an bestehende Netze verändert. Windparks und Photovoltaikanlagen speisten vor allem in ländlichen Regionen zusätzliche Energie in Stromnetze ein.

Allein im RWE-Regionalzentrum Trier gab es im vergangenen Jahr nach Angaben des Unternehmens 2.230 Anfragen zur Einspeisung dezentral erzeugter Energien in das Stromnetz. Derzeit fließe im Landkreis Bitburg-Prüm die Energie von mehr als 5.500 Anlagen und 57 Windkrafträdern in die Netze. 2006 waren es noch 800 Anlagen.

Projekt wird durch Ministerium gefördert

Das Unternehmen will vor diesem Hintergrund in den nächsten Wochen eine leistungsstarke Stromtrasse im Landkreis Bitburg-Prüm in Betrieb nehmen. Zudem soll eine Biogasanlage derart erweitert werden, dass sie Schwankungen bei Erzeugung und Verbrauch von Strom ausgleichen kann. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert das Projekt laut RWE mit mehr als drei Millionen Euro.