Neue Gesellschaft?

RWE steigt in Planungen für neuen Energiekonzern aktiv ein

In die Planungen für einen neuen Energiekonzern im Ruhrgebiet will RWE aktiv einsteigen, wie die Westdeutschen Allgemeinen Zeitung berichtet. Offenbar wird darüber nachgedacht, Stadtwerke, an denen RWE beteiligt ist, möglicherweise an die neue Gesellschaft anzukoppeln.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Essen (red) - Insgesamt ist RWE an 120 Stadtwerken beteiligt. An zehn dieser Stadtwerke besitzt RWE sogar eine Mehrheitsbeteiligung.

Vergangene Woche erst hatte der Präsident des Bundeskartellamtes, Bernhard Heitzer, eine Zwangsabgabe von Stadtwerke-Beteiligungen gefordert. Sollte es tatsächlich zu einer Zwangsabgabe kommen, könnte RWE möglicherweise Stadtwerke-Beteiligungen an die neue Gesellschaft abgeben und dennoch weiter indirekt in deren Besitz bleiben. Dem Vernehmen nach plant RWE nämlich, sich an der neuen Gesellschaft aus Gelsenwasser, den Dortmunder und Bochumer Stadtwerken sowie der DEW21 (Dortmunder Energie und Wasser) zu beteiligen.

Unterdessen steht die Landesregierung einem solchen Zusammenschluss inzwischen auch offiziell positiv gegenüber. "Wir begrüßen jeden zusätzlichen Wettbewerber auf den Energiemärkten", sagte Wirtschaftsministerin Christa Thoben (CDU) der WAZ. Bislang hatte sich die NRW-Regierung mit Stellungnahmen zurückgehalten.

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