Wind und Biomasse

RWE steigt in Italien in Markt für erneuerbare Energien ein

Der Essener RWE-Konzern steigt in Italien in den Markt für erneuerbare Energien ein. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, schloss die RWE Innogy Italia mit dem auf erneuerbare Energien spezialisierten italienischen Kraftwerksentwickler und -Betreiber, Fri-El Green Power S.p.A. in Bozen, ein Joint-Venture.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Essen (ddp-nrw/sm) - Ziel sei die gemeinsame Entwicklung von Wind- und Biomasseprojekten. Im Windenergiesektor sollen zunächst Projekte mit rund 960 Megawatt Leistung sowie mehr als zwölf Biomasseprojekte bis zur Baureife entwickelt werden. Anschließend sollen die Projekte in eigenständige Gesellschaften eingebracht werden.

"Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien wächst in Italien rasant. Dieses Wachstum wollen wir maßgeblich mitgestalten", erklärte der Vorsitzende der Geschäftsführung von RWE Innogy, Fritz Vahrenholt. Wie es weiter hieß, trugen die erneuerbaren Energien Ende 2007 16,6 Prozent zur Stromerzeugung in Italien bei. Bis 2010 soll der Wert auf 25 Prozent steigen.

Das mit RWE gebildete Joint-Venture konzentriert sich zunächst auf Wind- und Biomasseprojekte in Italien. Fri-El Green Power ist den Angaben zufolge die Nummer vier auf dem italienischen Windmarkt und hat einen Marktanteil von neun Prozent.