RWE steigerte betriebliches Ergebnis um etwa sieben Prozent

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In einem Quartalsbericht hat der Energieriese RWE heute eine positive Bilanz gezogen. So stieg der Konzernaußenumsatz im ersten Quartal um 25,6 Prozent auf 12,7 Milliarden Euro. Dies beruhte vor allem auf Erstkonsolidierungen im Unternehmensbereich Bau (Einbeziehung der US-Baugesellschaft Turner zum 1. Oktober 1999) sowie auf höheren Produktpreisen im Mineralölgeschäft. Gegenläufig wirkten Umsatzrückgänge im Energiebereich. Erlösmindernd wirkten die Entkonsolidierung des ostdeutschen Braunkohlenproduzenten LAUBAG aufgrund kartellrechtlicher Auflagen zum 1. Juli 2000 sowie die Nachlaufeffekte der Strompreissenkungen des vergangenen Geschäftsjahres. Bereinigt um Konsolidierungseffekte lag der Außenumsatz um 13,1 Prozent über dem Vorjahreswert. Das betriebliche Ergebnis stieg im Berichtszeitraum um 6,7 Prozent auf 605 Millionen Euro.


Für das gesamte Geschäftsjahr 2000/2001 zeigt sich RWE zuversichtlich, mit einem betrieblichen Konzernergebnis mindestens in Höhe des Vorjahres abschließen zu können. Unter Einbeziehung von VEW erwartet der Konzern darüber hinaus einen Anstieg des operativen Ergebnisses von mindestens 10 Prozent.