Vorbildlich

RWE startet Ausbildungsvorbereitung "Ich pack' das!"

Der RWE-Konzern will bis zu 300 Jugendliche fördern, indem man ihnen das "Rüstzeug" für den erfolgreichen Beginn einer Ausbildung vermittelt. Ziel des Projekts ist die Erreichung der Ausbildungsreife für den Lehrstellenmarkt. Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen und Motivation.

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Essen (red) - Der RWE-Konzern wird in den kommenden drei Jahren bis zu 100 Jugendliche jährlich an mehreren RWE-Ausbildungsstandorten fördern. "Ich pack' das! - Ein Projekt zur Ausbildungsvorbereitung von RWE" wendet sich an Jugendliche, die nach Abschluss der Schule aufgrund fehlender Ausbildungsreife keinen Ausbildungsplatz erhalten haben. Das Projekt wird von den Gesellschaften RWE Power, RWE Energy und RWE Systems durchgeführt. Es erstreckt sich auf die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg.

RWE begegnet mit "Ich pack´ das!" einem wesentlichen Problem auf dem Lehrstellenmarkt. Denn nicht nur Angebot und Nachfrage von Lehrstellen sind nicht ausgeglichen. Die Erfahrungen von RWE bei Eignungstests zeigen zunehmend, dass vielen Jugendlichen zur Zeit ihrer Bewerbung das notwendige Rüstzeug fehlt, um eine Ausbildung erfolgreich zu beginnen. Daher bildet RWE mit rund 4300 Auszubildenden nicht nur 80 Prozent über den eigenen Bedarf aus, sondern bietet darüber hinaus Qualifizierungsmaßnahmen für arbeitslose Jugendliche an. RWE hat mit ähnlichen Projekten, jedoch in geringerem Umfang, bereits gute Erfahrungen gemacht. In den vergangenen fünf Jahren konnte der Konzern bereits rund 200 Jugendliche mit Erfolg an die notwendigen Voraussetzungen heran führen. Im Anschluss an die Maßnahmen ist jedem von ihnen der Sprung auf einen Ausbildungsplatz bei RWE oder im freien Lehrstellenmarkt gelungen.

Den Teilnehmern von "Ich pack' das!" werden in der Hauptsache Schlüsselqualifikationen vermittelt, die im Berufsleben unerlässlich sind. Hierzu gehören unter anderem das notwendige Durchhaltevermögen bei der Bewältigung von Aufgaben, die Arbeitsstabilität und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen sowie zuverlässig in einem Team zu arbeiten. Aber auch Bildungsdefiziten wird begegnet, die bei einem Berufseinstieg hinderlich sind. Hierzu zählen nach den Erfahrungen der Ausbilder im RWE-Konzern insbesondere die Grundrechenarten, Rechtschreibung, naturwissenschaftliche Kenntnisse und technisches Verständnis. Ziel ist es, über Erfolgserlebnisse das Selbstbewusstsein und die Eigeninitiative der teilnehmenden Jugendlichen zu fördern. Überschaubare Projekte, wie z. B. das Herstellen von Gebrauchsgegenständen, helfen den Jugendlichen, eine Aufgabe selbstständig zu planen und durchzuführen. Den Projektteilnehmern wird in kleinen Gruppen von rund sechs Personen jeweils ein eigens für diese Aufgabe geschulter Ausbilder zur Seite gestellt.