Kombinierte Transaktion

RWE schließt Verkauf Heidelberger Druckmaschinen ab

RWE hat erfolgreich 30 Millionen Aktien der Heidelberger Druckmaschinen bei institutionellen Investoren platziert. Der Gesamterlös daraus beträgt knapp 1,3 Milliarden Euro. RWE verkauft die Anteile am Druckmaschinenhersteller, um sich vollständig auf die Kerngeschäfte Energie und Wasser zu fokussieren.

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Essen (red) - Die RWE Gesellschaft für Finanzbeteiligungen mbH (Essen), eine Tochtergesellschaft der RWE AG hat in einer kombinierten Transaktion Heidelberg-Aktien direkt veräußert sowie eine Umtauschanleihe auf Aktien der Heidelberger Druckmaschinen begeben. Der Gesamterlös aus diesen Transaktionen beträgt knapp 1,3 Milliarden Euro.

Mit einem zweitägigen Accelerated Bookbuilding hat RWE erfolgreich 30 Millionen Aktien bei institutionellen Investoren platziert (34,9 Prozent des Aktienkapitals). Durch die Transaktion hat sich der Free Float der Heidelberg-Aktie mehr als verdoppelt und beträgt nun 56,9 Prozent des Aktienkapitals.

Für die dreijährige Nullkupon-Umtauschanleihe auf Heidelberg-Aktien mit einem Volumen von 460 Millionen Euro gab es eine hohe Nachfrage, teilte RWE mit. Die Anleihe wurde ausschließlich institutionellen Investoren außerhalb den USA gemäß Regulation S angeboten. Der Umtauschpreis enthält eine Prämie von 35 Prozent, bezogen auf den bei der Aktienplatzierung festgelegten Preis, und beträgt damit 35,775 Euro je Aktie. Die nach dem Accelerated Bookbuilding bei RWE verbliebenen 12,9 Millionen Aktien sind zur Bedienung der Umtauschanleihe reserviert.

"Mit der erfolgreichen Veräußerung des RWE-Aktienpakets an Heidelberger Druckmaschinen haben wir den vorletzten Schritt zur vollständigen Fokussierung auf die Kerngeschäfte Energie und Wasser vollzogen", kommentierte Harry Roels, Vorstandsvorsitzender der RWE AG.