Strom-News
Augusttermin folgtIn der dritten RWE-Stromauktion im Jahr 2010 haben europäische Industrieunternehmen nach Angaben des Konzerns 225 Megawatt des Grundlastprodukts für die Lieferung im Jahr 2011 ersteigert. Der Essener Stromanbieter plant vier Auktionen im Gesamtjahr, die nächste soll im August starten.
Essen (red) - Es wurde ein Preis von 52,59 Euro pro Megawattstunde für das Baseload-Produkt erzielt. Am Vortag der Auktion, am 22. Juni 2010, wurde das Baseload-Produkt an der Strombörse EEX mit 53,91 Euro/MWh gehandelt.
Vom Profilprodukt wurden 125 Megawatt zu einem Preis von 57,40 Euro ersteigert. Die beim Stromanbieter von einem unabhängigen Auktionator durchgeführte und von einem Treuhänder überwachte Auktion lief über mehrere Runden.
Der Stromanbieter RWE bietet Industrieunternehmen für die Lieferzeit von 2009 bis 2012 jährlich rund 1.575 MW aus Stein- und Braunkohleerzeugung im Rahmen von jährlich vier Auktionen an. Dies entspricht einem Gesamtvolumen von 6.300 MW bzw. 46.000 GWh und damit nahezu einem Jahresabsatz von RWE an Industriekunden in Deutschland.
Die nächste Stromauktion für das Lieferjahr 2011 findet am 19. August 2010 statt. Interessierte Unternehmen können sich unter rwe-stromauktion.de informieren.
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Beim Atomgipfel mit Angela Merkel geht es nur vordergründig um das geplante Energiekonzept der Bundesregierung. Die Gespräche mit den Chefs der Atomkonzerne werden sich hauptsächlich um die geplante Brennelementesteuer und die von den Konzernen erhoffte Laufzeitverlängerung drehen.
Die Landesregierung will den Anteil der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien in Rheinland-Pfalz bis zum Jahr 2020 mindestens verdoppeln. Zu diesem Zweck hat das Land eine Kooperation mit dem Energiekonzern RWE vereinbart. So soll etwa der Bau zusätzlicher Stromtrassen bewerkstelligt werden.
Die deutschen Stromkonzerne drohen der Bundesregierung mit einer Klage gegen die geplante Steuer auf Brennelemente, die auch Teil des schwarz-gelben Sparpakets ist. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung" (Samstagsausgabe). Für Mittwoch ist ein Treffen mit der Kanzlerin angekündigt.
Die Ankündigung des Stromanbieters RWE, keine neuen Kohlekraftwerke mehr zu bauen, ist auf Skepsis gestoßen. Klima-Bündnisse zweifeln angesichts weit fortgeschrittener Planungen für neue Kraftwerke an der Glaubwürdigkeit des Energieriesen. RWE müsse seinen Ankündigungen auch Taten folgen lassen.
Zum 1. August erhöht der Essener Versorger die Strompreise. Um 1,79 Cent pro Kilowattstunde wird der Preis angehoben, wie der Konzern am Freitag mitteilte. Verantwortlich sei in erster Linie die Umlage für erneuerbare Energien. Zudem soll es ein neues Stromprodukt mit einer dreijährigen Preisgarantie geben.Strompreise vergleichen
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