Strategische Partnerschaft

RWE Plus stockt Beteiligung an VSE AG auf

RWE Plus erhöht seinen Anteil am saarländischen Regionalversorger VSA AG um 14 Prozent auf über 55 Prozent. Ausschlaggebend war u.a. ein "vitales Interesse an einer dauerhaften Sicherung der VSE".

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Die Essener RWE Plus AG wird ihren Anteil am Saarbrücker Regionalversorger VSE AG um 14 Prozent auf etwa 55 Prozent erhöhen. Die weiteren Anteilseigner Stadtverband Saarbrücken, die Landkreise Saarlouis, St. Wendel und Neunkirchen, die Gesellschaft für Straßenbahnen im Saartal AG sowie das Saarland werden dazu ihre bisherigen Anteile reduzieren. RWE Plus hat diesen Aktionären ferner ein sogenanntes Andienungsrecht (Put-Option) über weitere 14 Prozent der Anteile an der VSE AG eingeräumt. Auf der Hauptversammlung am 17. Dezember 2001 stimmten die Aktionäre der VSE AG der vorgesehenen Transaktion zu.

Aus Sicht der VSE erfüllt RWE alle Voraussetzungen für eine solche strategische Partnerschaft. Dazu zählen insbesondere eine hohe Finanzkraft, der günstige Zugang zu den europäischen Energie-Beschaffungsmärkten, umfassendes Know-how sowie eine wettbewerbsfähige Markenstrategie einschließlich der zugehörigen Produktpalette. "Wir haben ein vitales Interesse an einer dauerhaften Sicherung der VSE am Standort Saarland und wollen weitere Wertschöpfung und Liquidität ins Land bringen. RWE ist für uns dabei der starke und vertrauensvolle Partner in der Energieversorgung im Saarland. Gemeinsam werden wir die konsequente und marktkonforme Weiterentwicklung des multi-utility-Ansatzes bei VSE auch für die Zukunft betreiben", bilanzierte der Aufsichtsratsvorsitzende Michael Burkert.