Partnerschaft

RWE Plus positioniert sich im slowakischen Strommarkt

Mit der Übernahme von 49 Prozent am ostslowakischen Stromversorger VSE will RWE Plus seine Position in einer wachstumsstarken Region weiter stärken. Für einen Kaufpreis von 130 Millionen Euro wurde dem deutschen Konzern auch ein Vorkaufsrecht für die verbleibenden 51 Prozent der Anteile eingeräumt. VSE hat einen Marktanteil von 22 Prozent.

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Die RWE Plus AG hat jetzt von der Regierung der Slowakischen Republik den Zuschlag für die Übernahme von 49 Prozent der Anteile an dem ostslowakischen Stromversorger VSE erhalten. Der Kaufpreis beträgt insgesamt 130 Millionen Euro.

Darüber hinaus wurde RWE Plus ein Vorkaufsrecht für die verbleibenden 51 Prozent der Anteile eingeräumt. Die unternehmerische Führung wird bei RWE Plus liegen. "Die Beteiligung an VSE stellt eine perfekte strategische Ergänzung unseres Engagements in Mittel- und Osteuropa dar. Dadurch wird unsere Position in dieser wachstumsstarken Region weiter gestärkt", so die Bewertung von Heinz-Werner Ufer, Vorstandsvorsitzender der RWE Plus, zum Anteilserwerb in der Slowakei.

Das Unternehmen Východoslovenská energetika a.s. (VSE) mit Sitz in Košice beliefert mit fast 2000 Mitarbeitern über 600 000 Endkunden mit nahezu 4,6 Terawattstunden Strom jährlich. Es hält in der Slowakei einen Marktanteil von etwa 22 Prozent. Seit Januar dieses Jahres können in der Slowakei Kunden mit einem Jahresverbrauch von mehr als 100 Gigawattstunden ihren Stromversorger frei wählen. Bis zum 1. Januar 2005 soll der Markt stufenweise auch für Kunden mit einem Jahresverbrauch ab neun Gigawattstunden liberalisiert werden. Dies entspricht dem von der EU-Stromrichtlinie geforderten Öffnungsgrad. "Gemeinsam mit dem Management der VSE werden wir die Chancen der Liberalisierung des slowakischen Strommarktes konsequent nutzen. Ziel der Beteiligung an VSE ist eine Partnerschaft, von der beide Seiten profitieren", so Dr. Klaus Bussfeld, Vorstand der RWE Plus.