Unsicher

RWE offenbar vor Problemen bei Einstieg in Russland

RWE steht einem Zeitungsbericht zufolge bei seiner Expansion in Russland offenbar vor Schwierigkeiten. Wie das "Handelsblatt" unter Berufung auf Unternehmenskreise schreibt, muss der Essener Energiekonzern um die bereits sicher geglaubte und strategisch bedeutsame Beteiligung an einem russischen Stromerzeuger fürchten.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Düsseldorf (ddp.djn/sm) - Der russische Partner Sintez, mit dem RWE gemeinsam die Übernahme des Stromerzeugers TGK-2 stemmen will, verlange für die Kooperation immer neue Zugeständnisse von den Deutschen. Dabei gehe es um die von RWE zu leistende Einlage in ein neues Gemeinschaftsunternehmen, die das wirtschaftliche Risiko für den DAX-Konzern deutlich erhöhen würde. Daneben gehe es aber auch um den künftigen Einfluss auf das operative Geschäft von TGK-2.

Eine RWE-Sprecherin wollte den Bericht auf Anfrage der Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires am Freitagmorgen nicht kommentieren und verwies auf die laufenden Verhandlungen.