Großbritannien

RWE lässt Offshore-Pläne fallen

RWE möchte den vormals geplanten weltweit größten Offshore-Windpark nicht mehr bauen. Verschiedenste Gründe hätten zu der Entscheidung beigetragen, so das Unternehmen. Großbritannien selbst habe 29 Milliarden Pfund in den letzten drei Jahren in erneuerbare Energien investiert.

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London/Essen (dpa/red) - Der Energiekonzern RWE Innogy hat seine Pläne zum Bau des größten Offshore-Windparks der Welt im Süden von Wales eingestellt. Das Investitionsvolumen für das Projekt wurde in britischen Medien mit vier Milliarden Pfund (knapp fünf Milliarden Euro) beziffert. RWE nannte vor allem technische Gründe für den Rückzug. Die Bedingungen am Meeresboden seien ungleich schwieriger als erwartet, die Investitionen seien daher bei dem gegenwärtigen Marktumfeld nicht gerechtfertigt. RWE werde jedoch weiter auch in britische Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien investieren.

29 Milliarden Pfund für Erneuerbare

Großbritannien gilt unter anderem wegen seiner Insellage und der vergleichsweise flachen Küstengewässer als idealer Standort für Offshore-Windparks. Seit 2010 seien in dem Land 29 Milliarden Pfund in Wind und andere erneuerbare Energien investiert worden, sagte ein Regierungssprecher am Dienstag.

Quelle: DPA