Vorläufige Eckdaten 2003

RWE-Konzern erzielt zweistelliges Ergebniswachstum

Der größte deutsche Energiekonzern RWE hat gestern die vorläufigen Eckdaten des Geschäftsjahres 2003 vorgelegt. Sie entsprechen den bereits mit den Neunmonatszahlen im November 2003 erläuterten Trends. So wuchs RWE beispielsweise im Kerngeschäft um mehr als 20 Prozent, das betriebliche Konzernergebnis stieg um 18 Prozent.

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Das betriebliche Konzernergebnis lag um mindestens 18 Prozent über dem des Vorjahrs (4.504 Millionen Euro). Im Kerngeschäft konnte RWE weiter wachsen und das betriebliche Ergebnis um mehr als 20 Prozent steigern. Beim Nettoergebnis spiegeln sich vor allem die Auswirkungen der großen Akquisitionen auf Zinsaufwand und Firmenwert-Abschreibungen wider. Vor Firmenwert-Abschreibungen lag das Nettoergebnis leicht über Vorjahr (1.830 Millionen Euro), nach Firmenwert-Abschreibungen nicht mehr als 20 Prozent unter Vorjahr (1.050 Millionen Euro).

Der Konzernumsatz verringerte sich gegenüber 2002 um knapp sechs Prozent auf fast 44 Milliarden Euro. Hauptgrund ist der Ausstieg aus dem Raffinerie- und Tankstellengeschäft, das im ersten Halbjahr des Vorjahres noch zum Konzern gehörte. Im Kerngeschäft wurde ein Erlöszuwachs um 16 Prozent erzielt.