Tausch

RWE erwirbt Anteile an Harpen und verkauft Beteiligung an STEAG

Der Energiekonzern RWE erhöht durch den Erwerb der RAG-Anteile an der Harpen AG seinen Anteil auf etwa 95 Prozent. Dadurch soll das Engagement des Unternehmens im Bereich der erneuerbaren Energien weiter ausgebaut werden. Dafür werden 14,8 Prozent an der STEAG verkauft.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Der Essener RWE-Konzern erwirbt von der RAG (Essen) deren Anteile an der Harpen AG (Dortmund) in Höhe von 23,47 Prozent. Damit erhöht der Konzernen seinen Anteil auf knapp 95 Prozent an Harpen.

Harpen ist vorwiegend im Nahwärmegeschäft und auf dem Gebiet der dezentralen, insbesondere regenerativen Stromerzeugung tätig. Um das Engagement der RWE im Bereich der erneuerbaren Energien konsequent weiter auszubauen, werden die Aktivitäten des Konzerns in diesem Bereich zum 1. Januar 2002 bei Harpen konzentriert. Weiterhin wird der RWE-Konzern seine Anteile an der STEAG (Essen) in Höhe von insgesamt 14,8 Prozent an die RAG verkaufen. An dem Paket hält die RWE Power AG über die Gesellschaft für Energiebeteiligung 12,9 Prozent, die restlichen knapp 1,9 Prozent liegen bei den RWE-Gesellschaften RWE-DEA, der Bergwerksgesellschaft Alte Haase sowie der Harpen AG. Dennoch wollen die RWE Power und die STEAG an ihrer Marktpartnerschaft festhalten. RWE Power ist mit etwa 80 Prozent Hauptabnehmerin der STEAG-Kraftwerksleistung an Rhein und Ruhr.