In der Entwicklung

RWE Energy will Netzbetrieb mit mathematischen Methoden optimieren

Die RWE Energy AG entwickelt als erster Energieversorger in Deutschland ein mathematisches Modell zur Abbildung der Serviceleistungen im Strom- und Gasnetz. Dieses soll helfen, die Betriebskosten der Netze zu senken und dabei die Versorgungsqualität zu erhalten, so dass Unternehmen.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Dortmund (red) - RWE Energy betreibt mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) ein entsprechendes Forschungs- und Entwicklungsprojekt. Am Institut für Operations Research (IFOR) an der ETH arbeitet ein Team aus Elektroingenieuren und Mathematikern an einem Modell, mit dem die anstehenden Optimierungsaufgaben bewältigt werden sollen. Dazu müssen die Prozesse für den Betrieb von Strom- und Gasnetzen analysiert und mathematisch abgebildet werden.

Die Ergebnisse sollen unter anderem zeigen, ob und wie sich der Personaleinsatz im Netzbetrieb verbessern lässt. Denn während Instandhaltungs- und Erneuerungsmaßnahmen ihren Einfluss langfristig entfalten, wirkt sich z.B. die Verfügbarkeit der Mitarbeiter unmittelbar aus. "Die Versorgungszuverlässigkeit ist ein hohes Gut. Mit Projekten wie diesen wollen wir unsere hohen Standards weiter ausbauen und verbessern", erläutert der RWE-Projektverantwortliche Stefan Küppers.

Bis Ende 2008 sollen die Projektergebnisse vorliegen. Die Umsetzung erster Ergebnisse in die RWE-Praxis soll bereits während der Projektlaufzeit erfolgen.

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