Grünes Licht

RWE darf bei Stadtwerken Neuss und Krefeld einsteigen

Das Bundeskartellamt hat Beteilung des Energieriesen RWE an den Stadtwerken Krefeld und Neuss genehmigt. Die beiden Kommunalversorger werden Anfang 2008 fusionieren, RWE wird knapp 25 Prozent an dem neuen Unternehmen erwerben, so ein Zeitungsbericht.

Netzausbau© Günter Menzl / Fotolia.com

Essen (red) - RWE darf sich zwar bei Krefeld und Neuss beteiligen, entschied das Bundeskartellamt, jedoch muss sich der Konzern im Gegenzug von seiner 19 prozentigen Beteiligung an den Stadtwerken Wuppertal trennen.

Noch ist der Einstieg aber nicht offiziell, erst müsse noch unter anderem der Stadtrat in Neuss zu stimmen, so ein Bericht des Handelsblattes. Zu den finanziellen Details haben sich weder die Stadtwerke noch RWE geäußert. Krefeld und Neuss versorgen rund 400.000 Kunden mit Strom, Gas, Wasser und Wärme und kommen zusammen auf einen Umsatz von etwa 500 Millionen Euro, so das Blatt weiter.

RWE-Vorstandsvorsitzender Jürgen Großmann sieht die Entscheidung des Kartellamtes als Signal, "dass Übernahmen in Deutschland nicht grundsätzlich ausgeschlossen sind".

Weiterführende Links
  • Zum Handelsblatt-Artikel