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RWE-Berufsgenossenschaften legen Zahlen zu Asbestfolgeerkrankungen vor

Die Berufsgenossenschaft hat bei RWE insgsamt 119 anerkannte asbestbedingte Berufskrankheiten festgestellt. Insgesamt 85 der Betroffenen sind bereits verstorben.

Netzausbau© Günter Menzl / Fotolia.com

Die Berufsgenossenschaft Feinmechanik und Elektrotechnik hat jetzt Zahlenmaterial über Asbestfolgeerkrankungen beim Energieversorger RWE vorgelegt. Anlass war ein Artikel im Nachrichtenmagazin "Der Spiegel", in dem von massiven Erkrankungen von RWE-Mitarbeitern die Rede war.

Den Zahlen der Berufsgenossenschaft zufolge sind im Bereich des RWE Power-Kraftwerksparks seit den 80er Jahren bis heute insgesamt 60 asbestbedingte Berufskrankheiten festgestellt worden. In 16 Fällen erfolgte dies wegen einer Asbestoseerkrankung. Es wurden 13 asbestbedingte Krebserkrankungen der Lunge und 31 Krebserkrankungen des Rippenfells registriert. 41 Mitarbeiter sind an den Folgen der Asbesterkrankung verstorben. Für die Stromerzeugung bei RWE ergeben sich insgesamt folgende Gesamtzahlen: 29 Asbestosen, 23 Fälle von Lungenkrebs, 67 Fälle von Rippenfellkrebs, also insgesamt 119 anerkannte asbestbedingte Berufskrankheiten. Insgesamt 85 der Betroffenen sind verstorben.

Die arbeitsmedizinische Asbestvorsorge wird inzwischen über ein breit angelegtes Programm zur Beratung und Untersuchung aller möglicherweise betroffenen Mitarbeiter und Pensionäre fortgeführt.