Rumpfgeschäftsjahr

RWE-Bericht: Kerngeschäfte lassen Umsatz und Ertrag steigen

Der Essener Energiekonzern RWE erwartet einen Anstieg des betrieblichen Konzernergebnisses um mindestens 18 Prozent. Im Strombereich liegt das bereinigte betriebliche Ergebnis zweistellig über dem des Vorjahrs.

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Der RWE-Konzern wird das sechsmonatige Rumpfgeschäftsjahr 2001 voraussichtlich mit einem um mindestens 18 Prozent gesteigerten betrieblichen Ergebnis beenden. Der Zuwachs stammt hauptsächlich aus dem Kerngeschäft; hier legte das betriebliche Ergebnis um mehr als ein Viertel zu. Die erstmalige Einbeziehung von Thames Water trug mit etwa einem Fünftel zum Konzernergebnis bei.

Im deutschen Stromgeschäft konnte der Ertrag weiter gesteigert werden. Bereinigt um Sondereffekte wird sich das betriebliche Ergebnis im Geschäftsfeld Strom zweistellig verbessern. Außerordentliche Einflüsse waren der durch geologisch bedingte Förderbeeinträchtigungen und rückläufige Gaspreise geschmälerte Ergebnisbeitrag des nordamerikanischen Steinkohle- und Gasunternehmens CONSOL sowie einmalige Auswirkungen der Geschäftsjahresumstellung im RWE-Konzern. Nach Angaben des Unternehmens ist die deutliche Steigerung des betrieblichen Ergebnisses das Resultat von Kosten- und Preisdisziplin. Die Umsatzerlöse im Kerngeschäft stiegen dabei etwa dreimal so stark an wie der Gesamtumsatz: Der Konzernumsatz legte um etwa neun Prozent auf etwa 32 Milliarden Euro zu, das Kerngeschäft verzeichnete einen Zuwachs um 27 Prozent.