Kooperationen ja / Geld nein

RWE an TXU-Geschäft nicht interessiert

Für den größten deutschen Energieversorger RWE hat die Kooperation mit Stadtwerken weiterhin oberste Priorität, während finanzielle Beteiligungen derzeit nicht angestrebt werden. Aus diesem Grund hat das Unternehmen an der Übernahme des zum Verkauf stehenden deutschen TXU-Geschäfts wenig Interesse.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Heinz-Werne Ufer, Vorstandschef der Vertriebsgesellschaft RWE Plus, schloss gestern am Rande des 3. RWE Partnertag in Duisburg einen Einstieg seines Unternehmens bei den derzeit zum Verkauf stehenden deutschen Töchterunternehmen des amerkianischen Energiekonzerns TXU aus. Wie das "Handelsblatt" in seiner Online-Ausgabe schreibt, wäre die Beteiligung eine reine Finanzbeteiligung, die derzeit nicht ins Firmenkonzept passt.

Gleichzeitig sagte Ufer, dass Vertriebspartnerschaften mit Stadtwerken oberste Priorität hätten. Diese Kooperationen sollten aber nicht notwendigerweise auch in eine finanzielle Beteiligung münden, schreibt das Handelsblatt weiter. Laut Ufer scheiterten interessante Beteiligungen zumeist an den überhöhten Preisvorstellungen der Stadtwerke und am Kartellamt. Derzeit ist RWE als größter deutscher Energieversorger an 100 deutschen Stadtwerken beteiligt.