Mecklenburg-Vorpommern

Rund 34 Prozent des Verbrauchs aus regenerativen Energien

In Mecklenburg-Vorpommern werden derzeit 34 Prozent des Energieverbrauchs aus regenerativen Energiequellen gespeist. Etwa vier Fünftel davon entfielen auf Strom aus Windkraftanlagen, sagte Wirtschaftsstaatssekretär Rüdiger Möller am Dienstag zum "Tag der Ideen" in der Fachhochschule Stralsund.

Netzausbau© Günter Menzl / Fotolia.com

Stralsund (ddp-nrd/sm) - Beträchtliche Reserven sehe die Landesregierung vor allem im Ausbau der Bioenergie und der Wasserstofftechnologie. Die Fachhochschule liefere dafür interessante Projekte, darunter innovative Fahrzeugantriebe und energetische Insellösungen, sagte Möller. Mit dem in Stralsund entwickelten Know-how könnte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaft mit innovativen Lösungen in einem weltweit wachsenden Markt neue Kunden gewinnen. "Dafür benötigen wir jedoch noch mehr Fachleute als bisher", betonte Möller. Deshalb sollten die Hochschulen verstärkt unter Schulabgängern für eine Berufswahl in der Energiebranche werben.

Die Fachhochschule hatte unter dem Motto "Salatöl im Tank" zu einer Präsentation von Forschungsprojekten zur Nutzung regenerativer Energien eingeladen. Im Rahmen des bundesweiten "Tages der Ideen" wurden Geräte und Systeme zur Anwendung von Wind- und Sonnenenergie, Bioenergie sowie Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnik vorgestellt.

Im Mittelpunkt stand das "Nordic Eco Team Stralsund", dessen Mitglieder im Mai im südfranzösischen Nogaro mit einem selbstgebauten Spar-Mobil bei einem internationalen Studentenwettstreit antreten wollen. Das inzwischen weitgehend fertig gestellte Fahrzeug "NE 07" ist mit einem Einzylindermotor ausgerüstet, mit dem das Spar-Mobil bei Mindesttempo 30 mit einem Liter Rapsmethylester mindestens 1000 Kilometer weit fahren kann.