Ergebnisoffen

Ruhrgebiets-Versorger prüfen lediglich stärkere Zusammenarbeit

Die Versorger Gelsenwasser aus Gelsenkirchen, die Stadtwerke Bochum und die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung (DEW21) wollen ihr Geschäft stärker als bisher verzahnen. Wie genau das aber aussehen soll, sei noch "ergebnisoffen", so die Unternehmen.

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Gelsenkirchen (ddp-nrw). Die Versorger Gelsenwasser aus Gelsenkirchen, die Stadtwerke Bochum und die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung (DEW21) wollen ihr Geschäft stärker als bisher verzahnen. Der gemeinsame Lenkungsausschuss der Unternehmen beschloss eine Prüfung, wie eine Zusammenlegung der Geschäfte und ein Auftritt als ein gemeinsamer unabhängiger Wettbewerber auf dem deutschen Strommarkt möglich wäre. Dieser Prozess sei noch "ergebnisoffen" und solle bis Ende Juni 2008 dauern, teilte Gelsenwasser gestern mit.

Ziel der Unternehmen ist nach eigenen Angaben, mit Hilfe der stärkeren Kooperation die ansonsten erwarteten Ertragseinbußen der Versorger zu verhindern. Deshalb wolle man nun untersuchen, wie die Wettbewerbsfähigkeit der beteiligten Partner gesichert werden könne, "um künftig dauerhaft als ein unabhängiger Marktteilnehmer im nationalen Wettbewerb bestehen zu können". Eine Komplettfusion der Versorger, wie zu Wochenbeginn in einer Zeitung berichtet wurde, sei allerdings nicht geplant.