Von Energieunternehmen

Rüttgers fordert mehr Forschungstätigkeit

Auf dem RWE-Partnertag gestern in Bonn forderte NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers die Energiewirtschaft auf, stärker in die Forschung zu investieren. Als Positiv-Beispiel nannte er das neue Forschungsinstitut für Energie, das E.ON und die Uni Aachen momentan gemeinsam realisieren.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Bonn (ddp-nrw/sm) - NRW- Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) hat an die Energiewirtschaft im Land appelliert, ihre Forschungsanstrengungen zu erhöhen. Laut einer aktuellen Studie liege das Land bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung deutlich unter dem Bundesdurchschnitt, sagte Rüttgers auf dem RWE-Partnertag 2006 in Bonn. Das liege an den privaten, nicht den öffentlichen Ausgaben.

Das neue Forschungsinstitut für Energie, das E.ON gemeinsam mit der Universität Aachen aufbauen wolle, sei ein Beispiel, das Schule machen solle, sagte Rüttgers weiter. Es müsse auch dafür gesorgt werden, dass neue Erkenntnisse aus der Forschung künftig deutlich häufiger und schneller in innovative Produkte, Produktionsverfahren und Dienstleistungen übersetzt würden.

Die Landesregierung will spätestens bis 2015 mindestens drei Prozent des Bruttoinlandproduktes (BIP) in Forschung und Entwicklung investieren im Vergleich zu zuletzt 1,8 Prozent. Damit lagen diese Ausgaben von Wirtschaft und öffentlicher Hand unter dem Bundesdurchschnitt von 2,6 Prozent.