Aus Frankreich

Rücktransport von radioaktiven Abfällen genehmigt

Das Bundesamt für Strahlenschutz hat den Ende Januar beantragten Rücktransport von zwölf Behältern mit HAW-Glaskokillen von der Cogema in La Hague zum Transportbehälterlager (TBL) Gorleben genehmigt. Ob weitere Behälter aus dem Rücktransport verglaster radioaktiver Abfälle aus der Wiederaufarbeitung eingelagert werden können, wird derzeit geprüft.

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Salzgitter (red) - Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat den am 28. Januar dieses Jahres beantragten Transport von zwölf Behältern mit HAW-Glaskokillen von der Cogema in La Hague zum Transportbehälterlager (TBL) Gorleben genehmigt. Die Genehmigung wurde erteilt, nachdem nach intensiver Prüfung die Erfüllung der Genehmigungsvoraussetzungen nach Paragraph 4 Atomgesetz (AtG) festgestellt worden war.

Die zwölf zusätzlichen Behälter können im TBL Gorleben eingelagert werden. Dies hat die vom BfS nach Paragraph 17 AtG durchgeführte Prüfung der Aufbewahrungsgenehmigung ergeben. Bei dieser Prüfung waren die Auswirkungen eines gezielten Flugzeugangriffs mit einer großen Passagiermaschine auf insgesamt 36 zusätzlich einzulagernde Behälter untersucht worden. Ob darüber hinausgehend Behälter aus dem Rücktransport verglaster radioaktiver Abfälle aus der Wiederaufarbeitung eingelagert werden können, wird derzeit begutachtet. Diese Prüfung wird voraussichtlich Mitte des Jahres abgeschlossen sein.

Durch Auflagen in der heute erteilten Transportgenehmigung wird sichergestellt, dass die international festgelegten Grenzwerte für radioaktive Kontaminationen der Oberfläche der Transportbehälter eingehalten werden. Dazu wurden konkrete Maßnahmen zur Kontaminationsvermeidung, Kontaminationskontrolle, Transportdokumentation und Meldepflichten festgelegt. Auch bei diesen Transporten werden - wie bereits bei früheren HAW-Transporten im Jahr 2003 - Behälter vom Typ CASTOR HAW 20/28 CG eingesetzt.