Strom-News
UmfrageAuch ein Jahr nach dem Beschluss zur Energiewende ist der Rückhalt in der Bevölkerung für den Atomausstieg groß. Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag der bayerischen Wirtschaft. Zwei Drittel der Befragten erwarten entweder gar keine Auswirkungen auf die Wirtschaft oder sogar positive Effekte.
Weg von der Kernkraft
(Foto / Abb.: ich / pixelio.de)Berlin (dapd/red) - 46 Prozent der Befragten erwarten, dass der Atomausstieg keine Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft hat. 23 Prozent erwarten Vorteile, 21 Prozent sehen Nachteile. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Hamburger Meinungsforschungsinstituts GMS Dr. Jung GmbH, Hamburg, im Auftrag der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw) hervor, wie die "Welt am Sonntag" berichtet.
Bei einer Umfrage zu demselben Themenbereich im November 2011 war die Stimmung aber noch etwas besser. Damals lag der Wert für die positiven Erwartungen nach der Energiewende zwei Punkte höher.
Vergangene Woche war Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dem Eindruck entgegengetreten, dass die schwarz-gelbe Koalition von ihren energiepolitischen Zielen abrückt. "Die Energiewende steht in keiner Weise zur Debatte", betonte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin. Der Atomausstieg sei "beschlossen und unumkehrbar". Die Energiewende sei "richtig, eine Herausforderung für Deutschland und eine große Chance".
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Die umstrittenen Pläne für ein großes Steinkohlekraftwerk in Brunsbüttel (Kreis Dithmarschen) werden nicht realisiert. Die Gesellschafter der kommunalen Beteiligungsgesellschaft Südweststrom (SWS) nahmen am Donnerstag Abstand von dem Projekt. Hintergrund: Die geänderten politischen Mehrheiten.
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