Keine Einsparungen

Ruck: Subventionsstreichungen zur Finanzierung der Fluthilfe

Der entwicklungspolitische Sprecher der Unions-Fraktion im Bundestag, Christian Ruck (CSU), hat zur Finanzierung der deutschen Hilfe für die Flutopfer in Südostasien einen Abbau von Subventionen, etwa bei der Kohle, gefordert. FDP-Vize Rainer Brüderle warnte vor einer Erhöhung von Steuern oder Abgaben zur Finanzierung.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (ddp/sm) - Zur Finanzierung der deutschen Hilfe für die Flutopfer in Südostasien hat der entwicklungspolitische Sprecher der Unions-Fraktion im Bundestag, Christian Ruck (CSU), einen Abbau von Subventionen, etwa bei der Kohle, gefordert.

Die geplante Erhöhung der Hilfe auf 500 Millionen Euro sei "angemessen", sagte Ruck der "Berliner Zeitung" (Mittwochausgabe). Das Geld dürfe aber nicht durch Einsparungen bei anderen Entwicklungsprojekten aufgebracht werden.

Der CDU-Entwicklungspolitiker Peter Weiß betonte, jeder Minister müsse aus seinem Etat Geld beisteuern. FDP-Vize Rainer Brüderle warnte vor einer Erhöhung von Steuern oder Abgaben zur Finanzierung des Hilfspakets.