Statistik

Rohölimporte: Mehr Rohöleinfuhren für weniger Geld

Im Januar und Februar dieses Jahres haben sich die Rohöleinfuhren gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 5,4 Prozent von 17,2 auf 18,1 Millionen Tonnen erhöht. Die deutsche Rohölrechnung für diesen Zeitraum fiel mit 3,3 Milliarden Euro um 542 Millionen Euro niedriger aus als ein Jahr zuvor.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Eschborn (red) - Im Februar 2004 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 8,8 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 4,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (8,4 Millionen Tonnen).

Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze sank im Jahresvergleich im Februar auf 181,11 Euro. Er lag damit um 18,9 Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (223,25 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich daher im Februar auf 1,6 Milliarden Euro und lag damit um 283 Millionen Euro niedriger als im Vorjahreszeitraum.

Im Januar und Februar dieses Jahres haben sich die Rohöleinfuhren gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 5,4 Prozent von 17,2 auf 18,1 Millionen Tonnen erhöht. Die deutsche Rohölrechnung für diesen Zeitraum fiel mit 3,3 Milliarden Euro um 542 Millionen Euro niedriger aus als ein Jahr zuvor. Im Berichtszeitraum lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl mit 181,77 Euro im Schnitt um 18,5 Prozent niedriger als im Vorjahr (223,06 Euro).

Die fünf wichtigsten von insgesamt 19 Lieferländern waren 2004 bislang die Russische Föderation (6,2 Millionen Tonnen), Norwegen (4,0 Millionen Tonnen), Libyen (2,3 Millionen Tonnen), Großbritannien (1,8 Millionen Tonnen) und Kasachstan (1,2 Millionen Tonnen). 32 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen. 19,1 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.