Statistik

Rohölimporte: Mehr Einfuhren, höhere Kosten

Im August dieses Jahres haben sich die Rohöleinfuhren gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat um 4,6 Prozent von neun auf 9,4 Millionen Tonnen erhöht. Die deutsche Rohölrechnung belief sich auf 2,3 Milliarden Euro - 606 Millionen Euro höher als noch 2003.

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Eschborn (red) - Im August dieses Jahres wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 9,4 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 4,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (9,0 Millionen Tonnen). Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze stieg im Jahresvergleich im August auf 249,90 Euro. Er lag damit um 29,0 Prozent über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (193,72 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich im August auf 2,3 Milliarden Euro und lag damit um 606 Millionen Euro höher als im Vorjahreszeitraum.

Im Januar bis August dieses Jahres haben sich die Rohöleinfuhren gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 4,5 Prozent von 69,8 auf 73,0 Millionen Tonnen erhöht. Die deutsche Rohölrechnung für diesen Zeitraum fiel mit 15,3 Milliarden Euro um 1,8 Milliarden Euro höher aus als ein Jahr zuvor. Im Berichtszeitraum lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl mit 208,98 Euro im Schnitt um 8,2 Prozent höher als im Vorjahr (193,08 Euro).

Die fünf wichtigsten von insgesamt 22 Lieferländern waren 2004 bislang die Russische Föderation (24,1 Millionen Tonnen), Norwegen (15,6 Millionen Tonnen), Großbritannien (8,5 Millionen Tonnen), Libyen (8,1 Millionen Tonnen) und Kasachstan (5,1 Millionen Tonnen). 33,0 prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen; 18,7 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.