Statistik

Rohölimporte leicht gesunken

Im November 2005 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 9,0 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 2,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (9,2 Millionen Tonnen).

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Eschborn (red) - Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl betrug laut Bafa im November 339,96 Euro und lag damit um 41,3 Prozent über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (240,67 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich im November auf 3,1 Milliarden Euro und lag damit um 842 Millionen Euro höher als im Vorjahresmonat.

Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum (Dezember 2004 bis November 2005) stiegen die Rohöleinfuhren um 1,2 Prozent von 110,1 auf 111,5 Millionen Tonnen. Gleichzeitig fiel die deutsche Rohölrechnung mit 33,8 Milliarden Euro um 9,7 Milliarden Euro höher aus. Der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl liegt aktuell mit 303,32 Euro (vorher 218,90 Euro) im Schnitt um 38,6 Prozent höher.

Die fünf wichtigsten von insgesamt 27 Lieferländern waren im aktuellen zwölfmonatigen Berichtszeitraum die Russische Föderation (38,5 Millionen Tonnen), Norwegen (16,8 Millionen Tonnen), Großbritannien (14,3 Millionen Tonnen), Libyen (12,9 Millionen Tonnen) und Kasachstan (7,3 Millionen Tonnen). 27,9 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen und 23,0 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.