Statistik

Rohölimporte im Oktober 2007 wieder leicht gestiegen

Im Oktober 2007 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 9,3 Millionen Tonnen Rohöl nach Deutschland eingeführt. Das waren 6,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, damals wurden 8,7 Millionen Tonnen eingeführt.

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Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze betrug im Oktober 431,71 Euro und lag damit um 27,5 Prozent über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (338,49 Euro). Gegenüber September (411,22 Euro) ist der Grenzübergangspreis um 5,0 Prozent gestiegen. Die deutsche Rohölrechnung belief sich im Oktober auf 4,0 Milliarden Euro und lag damit um 1,0 Milliarden Euro höher als im Vorjahresmonat.

Im Vergleich des 12-Monatszeitraums November 2006 bis Oktober 2007 mit der entsprechenden Referenzperiode November 2005 bis Oktober 2006 sanken die Rohöleinfuhren um 2,0 Prozent von 109,6 auf 107,5 Millionen Tonnen. Zudem fiel die deutsche Rohölrechnung im aktuellen Zeitraum mit 39,7 Milliarden Euro um 1,9 Milliarden Euro niedriger aus. Der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl lag aktuell mit 369,61 Euro (vorher 379,25 Euro) im Schnitt um 2,5 Prozent niedriger.

Die 5 wichtigsten von insgesamt 28 Lieferländern waren im aktuellen zwölfmonatigen Berichtszeitraum die Russische Föderation (34,4 Millionen Tonnen), Norwegen (17,6 Millionen Tonnen), Großbritannien (14,4 Millionen Tonnen), Libyen (11,1 Millionen Tonnen) und Kasachstan (7,9 Millionen Tonnen). 29,8 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen; 19,4 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.